Klimaprognosen sind nutzlos – so what?

in #science5 years ago (edited)

Der sehr bewusst gewählte Titel dieses Beitrag klingt beim ersten Lesen womöglich etwas verwirrend. Als gestandener Klimaaktivist weiß man schließlich, dass sich das Gros der Wissenschaft über die Existenz eines anthropogenen Klimawandels einig ist – auch wenn Unklarheit über die Tragweite dieses Einflusses besteht. Wohingegen der geneigte Klima“skeptiker“ (offenbar sind sie vor allem skeptisch gegenüber Positionen, die sie nicht verstehen, selten aber ihrer eigenen) nicht müde zu betonen wird, dass die vergangenen Untergangsprognosen mit verlässlicher Regelmäßigkeit danebenlagen. Kein gigantisches Waldsterben, keine Inseln, die reihenweise untergehen und auch das Ozonloch scheint bis etwa 2075 wieder geschlossen zu sein.

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Quelle

Gemäß dieser Logik ist es nur folgerichtig, dem Alarmismus von Greta Thunberg und der von ihr inspirierten Bewegung Fridays for Future mit Skepsis zu begegnen. Klingt nachvollziehbar, oder? Das liegt jedoch nicht daran, dass das dahinterstehende Argument so schlagkräftig ist, sondern weil wir Menschen oftmals die uns umgebende Welt nicht verstehen.
Da offenbar die deutschsprachige Community hier zu einem nicht unbeträchtlichen Teil aus Menschen besteht, die einen starken menschlichen Einfluss auf den Klimawandel bestreiten, sah sich @sco vor ein Tagen bereits genötigt, ein paar Basics zu erklären. Ich möchte seinen Ansatz gerne weiterführen und einen weiteren Aspekt betrachten, der in der Debatte oft zu kurz kommt.

Komplexe Systeme und Zufall

Dem menschlichen Verstand ist es ein ureigenes Bedürfnis, überall kausale Verbindungen zu erkennen, um sich dadurch die Welt zu erklären. Wir sehen, dass die Erde sich seit der Zeit der industriellen Revolution zunehmend erwärmt, daher ist es völlig klar, dass der Mensch daran die Schuld trägt. Oder befindet sich das Klima doch nur wieder in einer Warmphase und der menschliche Einfluss ist vernachlässigbar klein, daher weiter wie gehabt?
Keine dieser Positionen erkennt, dass es eigentlich keine Rolle spielt, wer tatsächlich „Schuld“ trägt, denn jegliche Prognosen, die auf der Annahme linearer Zusammenhänge basieren, sind völlig nutzlos (das wird innerhalb der Klimawissenschaften glücklicherweise nicht mehr getan, die weitreichende Einigkeit über einen anthropogenen Einfluss besteht dennoch). Bevor nun allerdings die Klimaskeptikerfraktion triumphierend die Arme in die Luft wirft, ist ein etwas umfangreicherer Exkurs in puncto komplexe Systeme notwendig.
Wer meine letzten beiden Artikel hier gelesen hat, der wird bemerkt haben, dass zu meinen aktuellen Freizeitbeschäftigungen gehört, mich in die Literatur komplexer Systeme einzulesen. Daraus ergeben sich eine ganze Reihe interessanter Erkenntnisse über die uns umgebende Welt und demzufolge auch das Klima. Aber der Reihe nach.

Komplexe Systeme treten in vielfältigen Formen auf. Sei es innerhalb der Ingenieurswissenschaften, um komplexe Kreisläufe wie beispielsweise den Verkehrsfluss zu modellieren; den Informations- und Kommunikationswissenschaften, die sich unter anderem mit dem Fluss und der Interaktion von Informationen innerhalb von Netzwerken beschäftigen oder aber den Politik- und Wirtschaftswissenschaften sowie deren Betrachtungsfelder. Und, natürlich, gehören auch die Klimawissenschaften dazu.
Komplexe Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus unzähligen Komponenten bestehen, die unter Umständen miteinander interagieren. Zu den Eigenschaften dieser Interaktionen gehören Nichtlinearität (aus A folgt nicht zwangsläufig B, Proportionalität ist nicht gegeben), Adaptivität (die Fähigkeit, auf Veränderungen zu reagieren), Emergenz (übergeordnete, neue Eigenschaften, die sich nicht in den einzelnen Komponenten finden lassen), Feedbackschleifen und noch einige weitere, die für das grundlegende Verständnis aber nicht allzu bedeutend sind[1].

Nun sind das eine ganze Menge Buzzwords, die beim ersten Lesen für etwas Verwirrung sorgen können. Zur besseren Veranschaulichung soll daher ein Beispiel dienen.
Komplexe Systeme zeichnen sich oft durch eine langfristige, inhärente Robustheit gegenüber geringeren Störeinflüssen aus. Das bedeutet, dass selbst eine Vielzahl kleinerer Problemfälle nicht zur Zerstörung des gesamten Systems führt (wohlgemerkt existiert hierbei natürlich ein gewisses Limit und irgendwann kippt jedes System, mehr dazu später). Man nehme einmal das Internet. Selbst wenn einzelne Provider Netzprobleme haben, so wird das zwar für einzelne Nutzer sehr unangenehm sein, das Internet als globales Netzwerksystem wird davon aber nicht bedroht sein und demzufolge auch nicht zusammenbrechen. Die Infrastruktur selbst wird von großen Knotenpunkten, sogenannten Internet Exchange Points, sichergestellt, deren bedeutendster sich aktuell in Frankfurt am Main befindet. Sollte dieser mit technischen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, wird dadurch vermutlich auch noch nicht das gesamte System den Bach runtergehen, aber man darf bereits mit wesentlich schwerwiegenderen Folgen rechnen. Falls gleichzeitig mehrere dieser Knotenpunkte betroffen sind, werden wir allerdings vor einem ernsthaften Problem stehen. Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses mag gering sein, sollte aber dennoch nicht unterschätzt werden[2].

Es ist daher wichtig, sicher jener Dynamiken innerhalb komplexer Systeme bewusst zu sein, die oft auch als „Fat Tails“ bezeichnet werden. Dieser Begriff ist im Grunde die technische Formulierung der bereits von mir erklärten Black-Swan-Events, also seltene, aber hochgradig einflussstarke Ereignisse, die oftmals weitreichende Folgen nach sich ziehen. Das, was die meisten Studenten während ihrer statistischen Grundausbildung kennenlernen, ist die Auseinandersetzung mit Normalverteilungen und daraus abgeleiteten Eintrittswahrscheinlichkeiten für seltene Ereignisse. Solche werden auch als 5-Sigma-Ereignisse bezeichnet, also jene Vorkommnisse, deren Entfernung vom Mittelwert fünf oder mehr Standardabweichungen entspricht. In einer normalverteilten Welt würde daraus folgen, dass diese Ereignisse hochgradig unwahrscheinlich sind. Statistiker wie Mandelbrot[3] und Taleb[4] argumentieren hingegen, dass in einer komplexen Welt vor allem Fat-Tail-Verteilungen relevant sind und Normalverteilungen das Risiko seltener Ereignisse oftmals unterschätzen.

Allerdings können nicht nur extreme Ereignisse relevant sein, sondern ebenso der kumulative Einfluss kleinerer Variablen. Durch die inhärente Nichtlinearität komplexer Systeme kann es zu Vorgängen kommen, die auf den ersten Blick wenig intuitiv wirken. Scott E. Page veranschaulichte das anhand eines sehr schönen Beispiels - der Algenentwicklung eines Teiches:
Algen sind oftmals eine Folge erhöhter Phosphatkonzentrationen innerhalb eines Gewässers. Es dauert aber eine Weile, bis aus einem klaren Teich ein algenverseuchter Tümpel wird. Das Besondere hieran ist, dass es kein gradueller Wandel, sondern ein sehr schnelles Kippen des gesamten Systems ist. Für eine Weile kann das System des Teiches mit der erhöhten Phosphatkonzentration ganz gut umgehen, irgendwann kommt allerdings der Punkt, an dem dies nicht mehr der Fall ist und das System vollzieht einen fundamentalen Wandel, in dem sich die Algen so wohl wie nie zuvor fühlen. Die graduelle Erhöhung der Phosphatkonzentration führt in letzter Konsequenz dazu, dass ein Fat-Teil-Ereigniss eintritt, welches das ursprüngliche System komplett aus der Bahn wirft[5].
Nun ist dieses Beispiel ein sehr einfaches und soll nur als Analogie zum Verständnis dienen, denn wir können mittlerweile recht gut erklären, warum es zu diesem Umbruch kommt. In wesentlich komplexeren Domänen wird das aber ungleich schwieriger, um nicht zu sagen unmöglich. Womit sich der Kreis schließt und wir wieder beim ursprünglichen Thema angelangt wären.

Das Klima der Erde gehört offensichtlich zur Gruppe komplexer Systeme. Allerdings ergibt sich daraus auch das Problem, dass das Verhalten solcher Systeme unmöglich exakt vorherzusagen ist, da kein Modell sämtliche Komponenten in seine Berechnungen mit einbeziehen kann. An dieser Stelle fühlt sich der Klimaskeptiker nun vollends bestätigt, denn schließlich wusste er schon immer, dass man diesen ganzen Klimawissenschaftlern und deren Prognosen nicht über den Weg trauen kann. Ohne es zu bemerken, fällt er damit allerdings einem der ältesten Probleme der Wahrheitsfindung zum Opfer: dem Induktionsproblem, das ich bereits hier ausführlicher betrachtet habe.
Das Scheitern vergangener Prognosen ist kein verlässlicher Indikator dafür, dass es stets so bleiben muss. In einer komplexen Umgebung ist es unmöglich, offensichtliche kausale Zusammenhänge herzustellen, aber wenn immer mehr potenzielle Stressoren hinzufügt werden, kann sich das Risiko erhöhen, verheerende Ereignisse zu verursachen.

Klimamodelle stehen nun vor dem Problem, dass sie von Natur aus probabilistisch sind, auf Basis vergangener Daten operieren und de facto keine völlig akkuraten Vorhersagen liefern können[6]. Das ist spricht allerdings weniger gegen die Verwendung der Modelle, sondern den daraus abgeleiteten Kommunikationsstrategien. Von Medien und Aktivisten wird oftmals eine Vorhersagesicherheit suggeriert, die schlicht nicht existiert – muss sie aber auch nicht, um sinnvollere Umweltschutzstrategien zu fordern.
Es gab in der Vergangenheit immer wieder Szenarien, in denen vor einer möglichen Katastrophe gewarnt worden, die dann aber nicht eingetreten ist. Man nehme beispielsweise die Warnung vor einer Bevölkerungsexplosion in den 60ern, namentlich durch Paul Ehrlich vertreten[7]. Er sprach davon, dass um etwa 1980 herum, jegliche relevanten Meerestiere ausgestorben sein werden. Offenbar ist das nicht so gekommen, weil unzählige Faktoren sich in eine Richtung entwickelt haben, die er und andere Anhänger dieser Idee nicht kommen haben sehen. Wie auch? Solche Prognosen sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Davon jedoch abzuleiten, dass es in der Vergangenheit immer wieder verschiedene Klimaepisoden gab und selbst wenn sich die Lage zuspitzt, die Menschheit in der Lage sein wird, eine neue Erfindung zu entwickeln, die das Schlimmste verhindert, ist gefährlich naiv. In einer komplexen Welt lassen sich keine Prognosen auf der Grundlage von vergangenen Daten ableiten. Man kann seltene Ereignisse schlichtweg nicht berechnen. Eine hohe Risikoaversion und damit der Schutz der Umwelt ist die tatsächlich rationale Entscheidung. Menschen neigen dazu zu vergessen, dass in komplexen Systemen Eins plus Eins nicht immer Zwei ergibt, sondern oft weitaus mehr (Stichwort: Nichtlinearität). Stressoren können als super-additive Funktionen wirken und enorme Schäden verursachen.
Niemand weiß, was passieren wird, kein Modell ist in der Lage, die Zukunft vorherzusagen.
Die Sache ist: Das ist nicht nötig, um zu erkennen, dass das Beeinflussen von Systemen, die man nicht versteht, unbeabsichtigte, negative Folgen haben kann. Durch das Entfernen oder zumindest Verlangsamen einiger Stressoren kann jedoch das Risiko von extremen Ereignissen reduziert werden. Es bedarf keiner linearen Beweisführung oder apokalyptischer Prognosen, um sich des möglichen Schadens bewusst zu sein, den die eigenen Handlungen verursachen könnten.

Die Klimaforschung selbst ist sich der Schwierigkeit bezüglich der Prognosen innerhalb komplexer Systeme auch sehr gut bewusst und artikuliert diese auch entsprechend. Vor allem die Vorarbeit durch Edward Lorenz und dem nach ihm benannten Lorenz-System, in der Populärkultur auch als Schmetterlingseffekt bekannt (ironischerweise wird dieser oftmals fehlinterpretiert in einer Weise, dass man mehr Acht auf kleine Details geben solle, da ihr Einfluss so groß sein könnte – obwohl unzählige davon existieren und man nicht weiß, welche nun die relevanten sind)[7].
Kernaussage eines Lorenz-Systems ist, dass man innerhalb eines physikalischen Systems unmöglich sämtliche Ausgangsvariablen kennen kann, woraus folgt, dass die Vorhersage zukünftigen Verhaltens zwangsläufig fehlschlagen muss, selbst wenn das System hochgradig deterministisch ist und man Quanteneffekte einmal völlig außen vor lässt.
Snyder et al. ziehen auf Basis dieser Unmöglichkeit eine sehr sinnvolle Schlussfolgerung, die sich an die Argumente von Mandelbrot und Taleb anlehnt. Gerade weil das Treffen exakter Prognosen keine realistische Option darstellt, ist es umso wichtiger, die menschlichen Systeme in einer Weise zu entwickeln, die ihr Überleben auch beim Eintreten von Fat-Tail-Ereignissen sicherstellen. Das bedeutet vor allem eben auch, die Anzahl möglicher Stressoren zu reduzieren[8].
Daraus lässt sich ableiten, dass man dem pessimistischen aller Modelle vertrauen sollte, wohlwissend, dass es mitunter noch schlimmer kommen kann, da jedes einzelne vermutlich bis zu einem gewissen Grad falsch liegt. Man kann die Verlässlichkeit von akkuraten Prognosen anzweifeln, aber genau das als Anlass nehmen, sich extrem konservativ zu positionieren und nach besseren Maßnahmen als bisher zu schauen. Das hätte vor allem im öffentlichen Diskurs den Vorteil, dass man die Unzulänglichkeit korrekter Prognosen anerkennen und trotzdem bessere Umweltschutzmaßnahmen fordern kann.

Umweltschutz ist menschlich

Man muss den Klimaskeptikern zugutehalten, dass korrekte Vorhersagen tatsächlich nicht zu den Dingen gehören, die man als lobenswerte Eigenschaften des menschlichen Verhaltens anführen würde. Daraus jedoch den Schluss abzuleiten, dass schon alles irgendwie funktionieren würde, wird dem Problem nicht gerecht. Da für viele Menschen der Klimawandel ein sehr abstraktes Phänomen darstellt, hilft es, die soeben ausgeführte Argumentation auf ein vertrauteres Ereignis zu übertragen: die Finanzkrise von 2008.
Der Großteil der Ökonomen hat einen derartigen Crash weder kommen gesehen, geschweige denn für möglich gehalten. Die mathematischen Modelle der damaligen Wirtschaftswissenschaften sahen solche Katastrophen nicht vor, dabei war es natürlich keinesfalls die erste Weltwirtschaftskrise. Es liegt in der Natur seltener Ereignisse, dass sie sich nicht vorhersagen lassen. Die globale Wirtschaft stellt ein nicht minder komplexes System als das Klima dar. Dementsprechend stehen Prognostiker auch hier vor denselben Problemen. Auch damals gab es eine Handvoll Skeptiker, die davor warnten, dass das Finanzsystem irgendwann vor einem riesigen Kollaps stehen könnte. Sie haben Recht behalten. Bedeutet das automatisch, dass die Klimaskeptiker von heute ebenso richtig liegen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Niemand weiß es. Es wäre zu wünschen, doch das Risiko, dass dem nicht so ist, lässt sich kaum von der Hand weisen.
Die öffentliche Debatte steht vor einem seltsamen Paradox:
Selbst wenn der anthropogene Klimawandel nicht (oder nicht in dem starken Ausmaß) existiert und die Welt wie sonst auch in bester Ordnung sein wird - worin besteht das Problem, zumindest zu versuchen, nachhaltiger zu leben? Selbst wenn man nicht vollends vom apokalyptischen Narrativ überzeugt ist, gibt es unbestreitbare Umweltprobleme, die sich nachteilig auf die Qualität des menschlichen Lebens auswirken. Die Erde selbst wird es auch weiterhin geben. Sie existiert einfach. Ihr ist es egal, ob einige intelligente Affen sie bewohnen oder nicht. Der Schutz unserer Umwelt dreht sich nicht so sehr um den Planeten, sondern vor allem um uns selbst. Es ist etwas zutiefst Humanistisches.


Quellen

[1] Boeing, Geoff. Visual Analysis of Nonlinear Dynamical Systems: Chaos, Fractals, Self-Similarity and the Limits of Prediction

[2] http://www.drpeering.net/white-papers/Art-Of-Peering-The-IX-Playbook.html

[3] Mandelbrot, B. (1997). Fractals and Scaling in Finance: Discontinuity, Concentration, Risk. Springer

[4] Taleb, N. N. (2007). The Black Swan. Random House and Penguin.

[5] Scott E. Page: Understanding Complexity

[6] https://www.climate.gov/maps-data/primer/climate-models?fbclid=IwAR1sOsZVcE2QcxmXpKGvutmMHuQ73kzcvwrHA8OK4BKzqKC1m4mvkHvxeFg

[7] Ehrlich, Paul R. (1968). The Population Bomb. Ballantine Books.

[8] Lorenz, Edward Norton (1963). "Deterministic nonperiodic flow". Journal of the Atmospheric Sciences.

[9] Snyder, Carolyn W.; Mastrandrea, Michael D.; Schneider, Stephen H. The Complex Dyanmics of the Climate System: Constraints on our Knowledge, Policy Implications and the Necessity of Systems Thinking. Philosophy of Complex Systems. Volume 10 in Handbook of the Philosophy of Science. 2011. Pages 467-505

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Selbst wenn der anthropogene Klimawandel nicht (oder nicht in dem starken Ausmaß) existiert und die Welt wie sonst auch in bester Ordnung sein wird - worin besteht das Problem, zumindest zu versuchen, nachhaltiger zu leben?

Weil das die wenigsten der Protestler tun, keiner der Politiker und schon gar niemand irgendwo im Vorstand. Die 'Klimabewegung' fordert hauptsächlich anderen etwas wegzunehmen oder zu verbieten.


Die vorgeschlagenen Gesetze dienen dazu mehr staatliches Geld in private Hände zu schummeln.

Ich sehe selbst auch nicht ein warum irgendwer in der Stadt einen SUV fahren muss. Ich persönlich finde das extrem bescheuert. Geht mir richtig auf den Sack.

Haben die Umweltplaketten irgendwas bewirkt ausser dass sich alle ein neues Auto kaufen mussten ? SUV fahren seitdem deutlich mehr in der Stadt.


Die derzeitie CO2 Debatte ist darauf abgezielt hier in Deutschland und weltweit den Klimazertifikathandel voranzutreiben.

Mein SUV (=böse) braucht 5-6 Liter Benzin auf 100 km, mein Kombi (= nicht so böse) braucht 7-8 Liter Benzin.
Fahren tu ich trotzdem die meiste Zeit mit dem Fahrrad.
Gäbe es keine Zölle, könnte ich mir einen Tesla leisten.

Mein Polo (5 l) durfte nichtmehr in die Stadt.

Der Wagen war aber 15 Jahre alt und neue Autos wachsen nicht am Baum, sondern werden unter hohem Energieaufwand hergestellt.

Ich wollte eigentlich nur darauf hinaus, dass die Umweltplaketten wenig bis garnichts mit Umweltschutz zu tun haben und ihn teilweise behindern.

Staatliche Umweltschutzmaßnahmen haben in der Regel nichts mit Umweltschutz zu tun. Es geht nur darum irgendeine Lobby zu bedienen. Was den Amis ihr war on terrorism ist, ist bei uns halt der “Umweltschutz”.

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Meine Antwort hierzu wäre ähnlich wie jene bei @stehaller ausgefallen, daher verweise ich einfach mal dorthin.

Danke erstmal dass du von Klimaskeptikern sprichst.

"das Gros der Wissenschaft über die Existenz eines anthropogenen Klimawandels einig "

Das Gros ALLER Wissenschaftler ODER das Gros der Klimawissenschaftler?

  1. Wissenschaft ist keine demokratische Institution.
  2. Klimawissenschaftler würden ihren Job verlieren, wenn Menschen nicht die Erde erwärmen.

Als Deutscher hätte ich eher vor "den Kindern der schwarzen Schwäne Angst" respektive die Eigenkapitalbomben bei den großen Banken, die spätestens nächstes Jahr platzen werden (siehe Markus Krall) und unsere Wirschaft auf den Kopf stellen werden.

Kleiner Spoiler: Arme Menschen interessieren sich nicht für die Umwelt (und erst Recht nicht fürs Klima, AUSSER man kann mit der CO2 Steuer Geld umverteilen).

Das Gros ALLER Wissenschaftler ODER das Gros der Klimawissenschaftler?

Wissenschaft ist keine demokratische Institution.
Klimawissenschaftler würden ihren Job verlieren, wenn Menschen nicht die Erde erwärmen.

Mit ziemlicher Sicherheit das Gros der Klimawissenschaftler, der Konsens bei fachfremden ist meines Wissens aber ebenfalls sehr hoch.
Wissenschaft muss keine Demokratie sein, um sich einig über gewisse Dinge zu sein. Über die Existenz der Evolution herrscht ebenfalls Einigkeit.

Kleiner Spoiler: Arme Menschen interessieren sich nicht für die Umwelt (und erst Recht nicht fürs Klima, AUSSER man kann mit der CO2 Steuer Geld umverteilen).

Völlig logisch, da natürlich zuerst die Sicherung des kurzfristigen Überlebens Priorität hat, weshalb mit höherem GDP auch oftmals die Anstrengungen für Umweltschutz steigen. Ändert allerdings nichts daran, dass es sinnvoll ist, nach besseren Optionen Ausschau zu halten.

  1. Ein langsamer stetiger Anstieg der Temperatur ist kein Black Swan Event. Der 1987er Crash war ein Black Swan Event (25% sell off an einem Tag). Ein Meeresspiegelanstieg von ein paar Millimetern im Jahr ist auch kein Black Swan Event. Es stimmt, dass die Ökonomen den 2008 Crash (und die vorherigen Crashs) nicht vorausgesehen haben, sehr viele aktive Trader jedoch schon und die Märkte haben auch sehr deutliche Anzeichen gegeben.
    Das gleiche haben wir beim Waldsterben erlebt. Die Förster, die man für den bayerischen Waldschadensbericht befragt hat, konnten nichts erkennen, die Wissenschaftler in ihren Studierzimmern jedoch schon.
    Das Ende der meisten Rohstoffe um das Jahr 2000, welches in den 1970ern von Wissenschaftlern vorausgesagt wurde, wurde von den Finanzmärkten nicht vorausgesehen. Ganz im Gegenteil. Die Märkte hatten recht, die Wissenschaftler nicht.
    Mit dem Hedge Fonds Long Term Capital Management wechselten sogar zwei Nobelpreisträger auf die Seite der Praktiker und legten eine gigantische Pleite hin.
    Nassim Taleb spricht immer nur von seinem zufälligen Erfolg beim 1987 Crash, der eher einem Lottogewinn gleich kommt. Dass er aber an der CBOE (Optionsbörse in Chicago) nicht einmal ein Jahr überlebt hat, verschweigt er (Quelle? Ich kenne Leute die damals neben ihm auf dem Trading Floor gestanden haben).
    Was will ich damit sagen?
    Allzu oft sind es die Wissenschaftler, die mit ihren Modellen völlig daneben liegen, nicht aber die Praktiker.
  2. Den Skeptikern vorzuwerfen sie wären gegen Umweltschutz ist ein beliebtes Mittel, aber völliger Unsinn. Gerade weil ich für Umweltschutz bin, wehre ich mich gegen unsere “Klimaplanwirtschaft”. Waldrodung für Windkraft (was passiert mit den Windrädern, wenn sie mal kaputt sind) und das daraus resultierende Vogel- und Insektensterben, Anbau von Energiepflanzen und deren Folgen, Verbrennung von Lebensmitteln in Biogasanlagen, Wärmedämmung aus Polystyrol und das Biozid was man dann in die Wandfarbe mischen muss, um den Algenbewuchs zu verhindern (das Biozid findet man dann wieder in Gewässern) sind nur einige Beispiele.
    Bisher sehe ich leider nur, dass durch die Klimarettung mehr Schaden als Nutzen angerichtet wird und eine gigantische monetäre Umverteilung stattfindet.
    Was haben die ca. 1 - 1.5 Billionen Euro für die Energiewende bisher genau gebracht?
    Einige sind unglaublich reich geworden.
    Wie viel Einfamilienhäuser hätte man mit diesem Geld mit PV Anlagen und Stromspeicher ausrüsten können?

Solarstrom, das Elektroauto, Elektroflugzeuge werden sich durchsetzen. Das wird aber nicht wegen Greta oder Merkel und auch nicht wegen dem IPCC passieren, sondern wenn dann nur trotz.
Würde man wirklich wollen, dass die Deutschen und Europäer Elektroautos fahren, bräuchte man nur den Zoll für E-Autos auf null setzen.
Dann würde ein Tesla Model 3 anstatt 53.000€ so wie in den USA für unter 30k Euro zu haben sein.
Tut man aber nicht, denn das Ganze ist nichts weiter als eine gigantische Lobbyveranstaltung.

Naja gibt ja auch deutsche Elektroautos wie den i3 - Kostet auch schlappe 30k €. (Carbon aus USA?) - e Mobilität macht nur mit günstigem Atomstrom Sinn. Habe selber solarpanels, lohnt nicht.

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Nur das Problem ist, dass der i3 für eine Familie völlig nutzlos ist.

Ein langsamer stetiger Anstieg der Temperatur ist kein Black Swan Event.

Habe ich auch nicht behauptet, zumindest nicht bewusst. Mir ging es darum, mögliche Konsequenzen aufzuzeigen.

Was will ich damit sagen?
Allzu oft sind es die Wissenschaftler, die mit ihren Modellen völlig daneben liegen, nicht aber die Praktiker.

Ich überspringe einmal ökonomischen Exkurs, da dieser ähnlich wie bei mir lediglich als Illustration dient und daher inhaltlich nebensächlich ist.
Du liegst mit deiner zitierten Feststellung durchaus richtig - und in diesem Kontext dennoch daneben. Die erfolgreichen Praktiker sind natürlich einem Survivor-Ship-Bias ausgesetzt, weil sie aus einer Kohorte stammen, die sich bewährt hat und man wenig von unzähligen gescheiterten Praktikern hört. Weder ist damit gesagt, weshalb manche mehr Erfolg als andere haben noch dass es dabei bleiben muss.
Wissenschaftliche Modelle scheitern, nichts dagegen zu sagen - Praktiker aber auch.

Den Skeptikern vorzuwerfen sie wären gegen Umweltschutz ist ein beliebtes Mittel, aber völliger Unsinn.

Als völligen Unsinn würde ich es nicht bezeichnen. Habe es in solchen Debatten oft genug erlebt, dass die Skeptiker vor allem betont haben, dass ihnen die eigene Bedürfnisbefriedigung wichtiger ist. Klar, legitime Position, aber Umweltschutz war vielen nicht wichtig. Auch klar: anekdotische Evidenz und daher begrenzte Aussagekraft, but you get the point.

Gerade weil ich für Umweltschutz bin, wehre ich mich gegen unsere “Klimaplanwirtschaft”.

Um dir mal ein wenig Kontext zu geben: Ich bin durch klassisch liberale/libertäre Einflüsse politisiert worden, stamme also ideengeschichtlich unter anderem von Bastiat, Hayek, Mises, Nozick und co. ab - bin dementsprechend auch skeptisch gegenüber zu starken staatlichen Einflüssen. Dass kombinierte staatliche Anstrengungen wie beispielsweise das Montreal-Protokoll aber mitunter durchaus zum Erfolg beitragen können, ist allerdings auch etwas, dessen man sich bewusst sein sollte. Wir leben leider nicht einer Welt des globalen Anarchokapitalismus, sondern müssen aktuell mit den Systemen arbeiten, die wir haben und staatliche Institutionen spielen da wohl oder übel noch eine Rolle.
Natürlich ergibt sich daraus ein Problem hinsichtlich verschiedener kurzfristiger Partikularinteressen, die zu Lasten sinnvollerer Lösungen gehen. Die deutsche Energiewende war großer Murks und wir würden vermutlich nicht regelmäßig die eigenen Klimaziele verfehlen, wenn wir verstärkt auf Atomkraft gesetzt hätten und damit unabhängiger von fossilen Brennstoffen wären.
Ich habe den Eindruck, dass wir inhaltlich gar nicht mal so weit auseinanderliegen und auch in Bezug auf die Wahl der Mittel wenig von Lobbyismus halten. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich selbst momentan keine zufriedenstellende Antwort habe, welche Maßnahmen auf globaler Ebene tatsächlich zielführend während - die bekannte Unmöglichkeit von Vorhersagen. Mir erscheint allerdings eine Kombination aus der verstärkten Verwendung bereits existierender, emissionsärmerer Technologie und wirtschaftspolitischen Anreizsystemen ein sinnvoller Ansatz. Nicht unbedingt ein Zertifikatshandel, da somit das Problem nur verschoben wird, sondern eher steuerliche Entlastungen für Unternehmen, die nachhaltiger produzieren. Und ja, natürlich wären weniger Steuern ganz generell ganz wunderbar, but again: Wir leben nicht in einem anarchokapitalistischem Utopia und müssen erstmal mit dem arbeiten, was wir haben. Ob das am Ende als Anreizsystem genügt? Keine Ahnung, erscheint mir aber besser als blinder Aktionismus a la Klimawende.

Gut dass ich mit dem nächsten Post noch nicht angefangen habe, weil den kann ich mir jetzt sparen. ;-)
Resteemed, selbstredend.

Das war tatsächlich eine Kombination zufälliger ( :P) Ereignisse:
Ich hatte vor ein paar Tagen auf meinem Blog eine erste Version dieses Artikels veröffentlicht, daraufhin erhielt ich eine etwas umfangreichere Kritik im Hinblick auf verschiedene Definitionen und Klarheit. Dann habe ich deinen Artikel gelesen und gedacht, dass das doch eigentlich eine hervorragende Gelegenheit wäre, den ursprünglichen Text zu aktualisieren und noch etwas zu ergänzen - so schließt sich der Kreis.

Debunk bitte mal das hier:

Joe Rogan finde ich prinzipiell cool, werde mir das Ding bei Gelegenheit mal anschauen und sehen, ob es genug für einen Post hergibt. Thx.

Oh Fuck, jetzt habe ich gerade gesehen, dass das Ding fast 2 Stunden dauert! Genau der Grund warum ich Vidos hasse. Würde man mir den Inhalt und die Hauptargumente schriftlich zusammenfassen, würde mich das Lesen wahrscheinlich keine 10 Minuten kosten.
Ich muss mein Versprechen zurück ziehen, die 2h am Stück finde ich (50h Job, Frau, Kleinkinder) einfach nicht. Vielleicht finde ich irgendwo ein Transkript oder einen Zusammenschnitt.

Zusammenfassung:

Die beiden haben mit mehreren gefälschten Studien belegt, dass ganze Wissenschaftsszweige nichts als Unsinn sind.

Da gibts nix zu debunken, sondern ich wollte dir nur meine Sicht auf den Wissenschaftsbetrieb mal verdeutlichen.

Aaaahh, darum kamen mir die beiden Namen so bekannt vor! Das sind die mit der Studie mit den Hundevergewaltigungen, oder? Darüber wollte ich eh schon mal einen Post verfassen! Verdammt geile Aktion. xD

Du musst aber schon dazu sagen, dass das in den Sozialwissenschaften war. Wenn du gegen die Dampf ablassen willst, bist du bei mir jederzeit an der richtigen Adresse - die publizieren echt zu 90% schön gelaberten Schrott und ruinieren so nebenbei auch unseren Ruf mit.

Das funktioniert in den Naturwissenschaften natürlich teilweise auch - aber halt hauptsächlich in Journals, die keine Peer Review haben (also dort, wo die Horden an Indern etc. publizieren). Je besser die Journals werden, desto rigoroser die Peer Review und desto geringer die Chance, dass so was durchgeht.

P.S.: Ich habe auch eine Serie mit dem Namen "Bad Science", wo ich genau solche Studien zerlege. a) passt das da gut rein, danke für die Erinnerung, und b) denke ich, dass bei dir der falsche Eindruck entstanden ist, dass ich Dinge, die mal publiziert wurden, nicht mehr kritisch hinterfragen würde. Das Gegenteil ist der Fall. Aber gerade beim Klimawandel komme ich halt aufgrund der Fülle an Daten und der offengesagt minderwertigen Qualität der Gegenargumente zu einem eindeutigen Schluss.

Mich lässt das an der moralischen Integrität aller Akademiker zweifeln, die da tatenlos zusehen.

Je besser die Journals werden, desto rigoroser die Peer Review und desto geringer die Chance, dass so was durchgeht.

Die Studien sollen das belegen, was die Geldgeber hören möchten, dann gibt es noch mehr Geld.
Das ist das zugrunde liegende Prinzip.

Beim Klimawandel sowie bei den Sozialwissenschaften kommt das Geld aus denselben Töpfen.

Ich kann zwar keine fachchinesischen Studien interpretieren, aber mir immerhin die Schuhe selbst zubinden.

Die Studien sollen das belegen, was die Geldgeber hören möchten, dann gibt es noch mehr Geld.
Das ist das zugrunde liegende Prinzip.

Nein sorry, aber erlebe ich entschieden anders. Geld bekommen wir hauptsächlich von der öffentlichen Hand, mit dem dezitierten Auftrag, frei zu forschen. Es streicht uns niemand das Geld, wenn wir Dinge publizieren, die der Öffentlichkeit nicht schmecken.

Aber ich befürchte, wir kommen da nicht auf einen grünen Zweig, kein Argument der Welt kann dich überzeugen, wenn du jedes Argument, das gegen deine Sichtweise geht, von vorne herein als Fake News betrachtest. Du entscheidest zuerst, was du glauben willst, und suchst dir dann die dazu passenden Informationen/Argumente aus. Alles andere: gefälscht. Das ist aber keine Skepsis, das ist Konstruktivismus.

Langer Rede kurzer Sinn: nein, Klimaprognosen sind nicht nutzlos.
Denn es geht eigentlich nicht darum, festzustellen ob und an welcher Stelle in der Vergangenheit jemand Fehler gemacht hat. Das kann man, interessehalber natürlich auch tun. Wirklich wichtig ist aber nun, sich zu überlegen, wie man mit dem Klimawandel umgeht. Denn seine Existenz stellt ja niemand ernsthaft in Frage.
Und um geeignete Überlebensstrategien für den Klimawandel und seine Auswirkungen zu entwickeln, ist natürlich die Klimaprognose ein wichtiges Instrument. Leider aber auch ein sehr schwierig zu meisterndes...

Da hast du dir echt Mühe gegeben komplexe Systeme zu erklären.
Ich bin mit dir einer Meinung, dass wir Menschen den Zusammenhang noch nicht verstehen.
Die Forschung wird immer besser und wir erfahren immer mehr Dynamiken, die miteinander agieren.

Das größte aller Probleme ist aber uns Menschen von unseren Gewohnheiten und Lebensstil abzubringen.
Aus meiner Sicht wird es kein freiwilliges zurück geben, denn wer gibt freiwillig etwas ab.
Die Erfindungen und Techniken sind noch nicht da, obwohl gute Ideen seit Jahren existieren.
Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass wenn keine ökologisch nachhaltige Erindungen kommen, die Entwicklungsländer unseren Lebensstil übernehmen. Wer könnte es ihnen auch verdenken, wenn sie bis jetzt von uns ausgenutzt wurden und dafür aber schöne Instafotos über Foodporn und änhnliches serviert bekommen.
Wenn unsere Firmen und ihre eigenen dann erstmal neue Wohlstandsgüter produzieren, sieht es bald wie in China aus. Unser Erd- Ressourcenbudget ist dann schon im Januar und wir brauchen hier in Deutschland wirklich kein Vorbild mehr spielen, denn von dem Level bekommen wir sie kaum mehr weg.
Wir Menschen sind halt auch sehr komplex und Gier und Neid sind eins der größten Treiber.

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